Spurgeon, Charles Haddon - Reden - daheim und auswärts - Spurgeon - Charles Haddon - Fahrt zu!

Spurgeon, Charles Haddon - Reden - daheim und auswärts - Spurgeon - Charles Haddon - Fahrt zu!

Rede im Rathaussaal zu Leeds vor der Union der Baptisten von England und Wales. 10. Oktober 1878.

(Das Erscheinen des Rev. C. H. Spurgeon auf der Tribüne, nachdem er grade von der East Parade Chapel kam, wo er gepredigt, bot Gelegenheit zu einer Bewillkommnung, die vollständig alle Beschreibung übersteigt. Das ganze Auditorium erhob sich geschlossen und begrüßte ihn mit Klatschen rc. bis zur äußersten Anstrengung der Kräfte, während von der Orgel in Donnertönen die Eingangsakkorde eines Händelschen Chorus erbrausten. Als die Aufregung sich etwas gelegt, sprach Mr. Spurgeon, wie folgt:)

Ich danke Ihnen recht sehr für diesen herzlichen Empfang, aber ich habe nicht die geringste Idee, was ich getan habe, um ihn zu verdienen, und mir ist bange, er rührt her aus einem lebhaften Gefühl von etwas, das kommen soll und dies wird schmerzlich getäuscht werden. Ich bin eins der unglücklichsten menschlichen Wesen. Es wird stets von mir erwartet, dass ich eine große Rede halten soll, und das ist etwas, was ich niemals tue; ich ward nicht dazu geboren. Ich bin kein Redner, wie Brutus es ist, ich kann nur grade weg sprechen, und Ihnen das erzählen, was ich weiß. Wir hatten ein gutes Meeting in der East Parade Chapel, aber ich bin von Gut zu Besser gekommen; und mögen wir den Segen Gottes haben, nun zum Schlusse noch. Sie alle kennen den Namen des großen Predigers in Wales, Evans, und wie herrlich er predigte. Er war gewohnt, viele evangelistische Reisen von Stadt zu Stadt zu machen mit seinem kleinen Pony und seiner Chaise; und als er im Sterben lag und die Freunde sich um den alten Mann sammelten, um seine letzten Worte zu hören, begann er, nachdem er einige köstliche Worte über seinen Herrn gesagt, zu phantasieren und das allerletzte, was er sprach, war, „Fahrt zu, Fahrt zu!“ Und ich habe gedacht, es wäre ein sehr gutes Wort, um es Ihnen zuzurufen, meine Brüder von der Baptisten-Union und Ihnen, meine Brüder von allen christlichen Denominationen. „Fahrt zu! Fahrt zu!“

Es ist viel Neigung da, anzuhalten, um sich zu erfrischen, viel Neigung, aus dem Gig1) herauszusteigen und zu sagen: „Was für ein wundervolles Pferd! Ich sah nie ein Pferd bergauf und bergab gehen wie dieses das beste Pferd, was es je gab, wirkliches, tüchtiges Methodisten- oder Baptisten-Pferd.“ Nun, Bruder, bewundre dein Pferd so viel du willst, aber fahr' zu! Ich habe Einige gekannt, die geneigt waren, zurückzugehen, sie wurden bange. „Die Philosophen sagen uns, die Straße sei aufgebrochen; wir könnten den Weg nicht gehen;“ aber ich sage, „Fahrt zu über die Philosophen und Alles weg!“ „Ihr werdet finden, wenn Ihr zu dem verzweifelt schlechten Stück Weges kommt, wovon man uns immer erzählt, dass es im Ganzen besser geworden ist dadurch, dass es ein wenig aufgebrochen und dann wieder übergerollt wurde - jedenfalls, fahrt zu! wenn Einige von Ihnen dahin gekommen sind, still zu sitzen in Ihrem Gig, die Landschaft zu bewundern und alle Seelen zu zählen, die Sie schon eingebracht, fahrt zu, Brüder, fahrt zu! Ihr Herr und Meister sagt: „Geht hin in alle Welt und predigt das Evangelium aller Kreatur;“ und Sie sind völlig gewiss, dass Sie diesem Befehle gehorcht, weil Sie eine kleine Erbauungsstunde eingerichtet haben, eine halbe Meile von Ihrem Wohnort. Nun fahren Sie zu, fahren Sie zu! Es ist noch mehr zu tun, sehr viel mehr, als Sie versucht haben; und viel mehr als Sie, wenn Sie es versuchten, wahrscheinlich vollbringen würden, fahren Sie zu. Unsre einzige Hoffnung eines gesunden Daseins als Kirchen liegt im Fortschritt. Sie können nicht still stehen; es wird Ihr Ruin sein, wenn Sie es tun und es ist auf Ihre Gefahr, wenn Sie es versuchen. Sie müssen vorwärts gehen und siegen oder besiegt werden. Die Sache steht grade so, wie der schottische General zu seinen Soldaten vor der Schlacht sagte: „Jungens, da sind sie. Wenn ihr sie nicht todschlagt, werden sie euch todschlagen,“ und das war genug. Sie müssen vorwärts gehen und die Sünde besiegen und alle Mächte der Finsternis und des Bösen, sonst werden Sie selbst besiegt werden.

Ich habe einen wohlgewachsenen Sohn, wie ich meine, aber er ist nicht damit zufrieden, die gewöhnliche Größe zu haben; er muss auf ein paar Rädern reiten. Ich will es selbst nicht versuchen, aus guten Gründen; aber mir ist gesagt, der Grund, weshalb einer sich auf diesen Rädern aufrecht hält, ist, weil er vorwärts geht; wenn er nicht vorwärts ginge, so würde er niederwärts gehen. Es ist sicherlich so mit jeder christlichen Kirche. Wenn sie nicht vorwärts geht, geht sie niederwärts; wenn sie nicht fortschreitet, so ist es unmöglich für sie, zu behalten, was sie hat; sie wird verlieren, wenn sie nicht gewinnt. Gehen Sie vorwärts, Brüder! Fahren Sie zu, ich bitte Sie, weil Ihres Meisters Gebot groß und weit ist. Wir haben keine Vorstellung davon, was die Welt ist. Eine Maus, die in einer Kiste lebte, fand eines Tages den Deckel offen und kroch an der Seite hinauf, sah sich im Speiseschrank um und sagte: „Ich hatte keine Idee, dass die Welt so groß wäre.“ Und zuweilen kommen wir aus dem kleinen Zoar und Bethel und Ebenezer, und sagen, wenn wir Leeds sehen: „Du meine Güte, was für eine große Welt ist dies.“ Und so ist es, Leeds ist ein wundervoller Ort, aber London ist beinahe ebenso wundervoll, und die Britischen Inseln sind noch größer, aber doch ist ihre Bevölkerung nur wie ein Tropfen im Eimer gegen die Millionen Indiens. Welche Bedeutung liegt in den Worten, Indien und China! Wenn wir ihre Bedeutung nur kennten, so würden wir kaum nötig haben, das Wort „Fahrt zu!“ zu hören und: „Ruht und seid dankbar“ würde uns nie in den Sinn kommen. Wir würden sagen: „Eilt, eilt; wir hören den Flügelschlag der Engel in der Luft. Gott beschleunigt Seine ewigen Ratschläge. Der große Auftrag ist uns gegeben und wir müssen ihm gehorchen.“ Gehen Sie weiter, Brüder, weil die Welt des Evangeliums bedarf, und dies in furchtbarer Weise; und ich beschwöre Sie, glauben Sie nicht denjenigen, welche das Bedürfnis der Welt weniger groß darstellen wollen, als es ist.

Heutzutage scheint es, dass die Menschen nicht unsterblich sind. Wir sind nachgerade so weise geworden, dass wir zuerst belehrt wurden, wir seien die nächsten Blutsverwandten des Affen; nun zuletzt wird es ein Teil der Theologie, dass wir Affen sind, bis wir bekehrt werden, und dann bekommen wir Seelen2). Ich glaube es nicht, und ich glaube, dass solche Theologie die Sehnen der Tätigkeit durchschneidet und den Eifer erstickt und man sofort vor ihr warnen sollte. Ich glaube, wenn Menschen nicht an Jesum Christum glauben, werden sie auf ewig von dem Angesichte Gottes und der Herrlichkeit Seiner Macht verworfen werden; und es ist an uns, das Heilmittel beständig zu den äußersten Enden der Erde zu tragen, je nach unserm Vermögen. Außerdem erinnern Sie sich: wenn unsers Herrn Auftrag und das Bedürfnis der Welt uns nicht bewegen, wenn wir nicht zufahren, Satan wird's, und wenn wir nicht tätig sind, er ist's. Er ist nicht allgegenwärtig; aber obgleich ich nicht sagen kann, wo er ist, so möchte ich nicht sagen, wo er nicht ist, denn er scheint überall zu sein, entweder er selbst persönlich oder durch seine Boten, und er umzieht See und Land, um Seelen fürs Verderben zu gewinnen. Er ist ein Muster für uns darin, und ich kann nicht umhin, zu denken, dass die Teufel ein Muster für uns in einem anderen Punkte sind - dass man niemals von ihrem Zanken hört. Ich hörte nie, dass es Sekten unter ihnen gäbe, sondern sie scheinen in furchtbarer Einigkeit vorwärts zu dringen in der Sache des Bösen und mit gewaltigem und schrecklichem Ernst den Thron der Finsternis und des Todes aufrecht zu halten. Lassen Sie uns ernst sein, weil sie es sind; lassen Sie uns einig sein, dass unser Reich nicht falle. Gott helfe uns, stark in dem Herrn zu sein und in der Macht seiner Stärke! „Fahrt zu“ ist mein Wahlspruch. Einheit ist Stärke; das ist eine der besten Lehren, welche eine christliche Kirche je lernen kann!

Ich möchte Ihnen noch sagen, Brüder, dass eine der wichtigsten Ursachen, weshalb die Kirche Gottes vorwärts gehen sollte, die ist, dass eine so große Menge Menschen hier in unserm Lande ganz und gar unchristlich bleiben. Es ist gesagt worden, dass die Kirche von England sich in drei Denominationen teile: die Platitudinarier3), die Latitudinarier4) und die Attitudinarier5). Ich beanstande den ersten Namen, obgleich er etwas verdient sein mag; denn es gibt sehr viele unter uns, die ebenso sehr gezwungen sein würden, diesen Titel zu tragen, wie die Brüder, denen er gegeben ist. Was die Latitudinarier angeht, so will ich wenig von ihnen sagen, denn ich befinde mich nicht in ihrer Zone; und von den Attitudinariern kann ich nur sagen, dass man sie sehen muss, um sie zu würdigen. Ich werde sie indes nicht herabwürdigen, weil mein Zweck heute Abend der ist, von einer anderen, noch nicht erwähnten Abteilung der Kirche zu reden, weder von der High Church, Broad Church oder Low Church. Die Leute, an die ich am meisten denke, sind die No Church, die Leute von keiner Kirche. Wir können eine gute Menge Verschiedenheiten unter denen ertragen, die aufrichtig in des Meisters Diensten sind und viele Irrtümer dazu, wenn wir an die großen Massen um uns her denken, die gar keine Religion besitzen. O! die Tausende und die Zehntausende, die nicht von Jesu gehört haben, seit sie in der Sonntagsschule waren - Gott sei Dank, dass sie jemals da waren - in dem Land der Bibeln, die sie nie gelesen haben, die ihre Begriffe von Religion aus den Zeitungen nehmen, welche die Religion nicht verstehen und sie deshalb falsch darstellen. Ich sage nicht, dass alle Zeitungen das tun; aber viele, auf die manche sich als ihre Führer und Orakel berufen, tun es ganz entschieden, aus Mangel an besserer Einsicht. Und hier haben wir neben einander ein Licht, so glänzend, wie die Sonne und eine Finsternis, tief wie Todesschatten. Wir wollen Missionare nach China, Indien rc. senden; lassen Sie uns das tun, aber lassen Sie uns auch für die heidnische Bevölkerung vor unsern Türen sorgen. O, wie groß ist die! Brüder von der Baptisten-Union, ich hoffe, Sie werden mir meinen Tadel vergeben, aber zuweilen scheint es mir unerträglich, wenn ich Seelen sehe, die aus Mangel an Erkenntnis verderben, und Sie Theologen, eine große Anzahl von Ihnen, müssen es genau nehmen mit dem Strich durchs t oder dem Titel übers i. Machen Sie zwei Striche dadurch und machen Sie einen Titel übers i oder keinen, wie Sie wollen lassen Sie uns daran gehen, Seelen zu erretten und Kirchen aufzubauen.

Ein Freund von mir, John Ploughman6) mit Namen, ein Mann, von dem ich nicht viel sagen will, wurde eines Tages erschrecklich zornig, als ihm das Ansinnen gestellt ward, da er grade ein so schönes Paar Pferde hatte, wie man nur haben kann, mit Pflügen aufzuhören, um eine Maus zu töten. Er sah nicht ein, warum; ihm war's einerlei, ob die Maus getötet wurde oder nicht; er wollte pflügen und seines Herrn Werk tun. Und zuweilen kommt ein ähnlicher Geist über uns, die wir arbeiten wollen. Wir werden kribbelig, wir sind keine guten Komitee-Männer - schreckliche Komitee -Mitglieder, obgleich ich für mein Teil sehr viel Vertrauen auf Komitees setze, vom Scheitel meines Hauptes bis zur Sohle meiner Füße, nur, das muss ich bemerken, ich liebe ein Komitee von Dreien, und zwei von ihnen wie ich im Bett. Nichts kann besser sein, als das; denn alle Denominationen, alle christlichen Männer aller Denominationen sollten dem Werk, zu dem der Meister uns berufen hat, die hervorragendste Stelle geben; und während wir unsre bestimmten Grundsätze festhalten hoffe, dass wir es stets werden, denn ein Mann ohne Rückgrat ist nichts wert so lassen Sie uns dieselben doch immer dem großen Werk der Errettung von Seelen unterordnen. Deshalb, meine Methodistischen Brüder, wenn Sie jenes Mannes Herz rühren können, welches ich nicht erreichen kann, feuern Sie darauf los, auf jeden Fall. Wenn ich andrerseits eine gewisse Klasse vielleicht erreichen kann, die Sie nicht können, wohl, lassen Sie's mich versuchen und tadeln Sie mich nicht mehr, als Sie nötig haben. Indes, wenn Sie es tun, so will ich mich nicht ärgern; und Sie brauchen sich auch nicht zu ärgern, falls ich Sie tadele, wenn Sie aufrichtig des Herrn Werk treiben. Was wir tun wollen, das ist, diese unkirchlichen Leute in die Kirche Gottes bringen. Wir wollen die Verheißung erfüllt sehen: „Ich will das mein Volk heißen, das nicht mein Volk war, und meine Liebe, die nicht die Liebe war; und Heiden, die dich nicht kennen, werden zu dir laufen.“ Dies ist, was wir wünschen. Nun, wie sollen wir es tun?

Wenn ein Mann etwas unternimmt, so fragt er, falls er ein weiser Mann ist, wo soll die Kraft herkommen? Da ist eine Fabrik, da sind alle die Räder und die Maschinerie, aber es nützt nichts, wenn man nicht die Kraft dabei hat. Wir sind alle gelehrt, dass in uns keine Kraft liegt, Seelen zu erretten. Wir wünschen alle, unserm Herrn zu dienen; aber natürlich, wir können nichts für Ihn tun, wenn wir nicht Kraft haben. Wo ist diese denn? Gewiss, sie ist nicht in uns selber, sie liegt in dem Heiligen Geist. Und was für eine Gnade ist dies, denn Er ist göttlich und deshalb, was auch das Unternehmen sein mag, Seine Kraft ist demselben gewachsen. Nun, die Bekehrung der Welt. und das Bringen der Myriaden zu Christo ist nicht länger ein müßiges Wort, wenn der Heilige Geist selber uns darin hilft. Da liegt unsre Kraft, aber wie sollen wir sie erhalten?

Ich glaube zuerst müssen wir, wenn wir größere Dinge sehen wollen, als wir bis jetzt gesehen, mehr wirkliches Gebet haben. O, meine Brüder, wie sind Ihre Gebetsstunden? Es ist ein abgedroschenes Thema, werden Sie vielleicht sagen; aber ich kenne einige Orte, wo die Gebetsstunden wirklich Anstoß erregend sind und wo es immer noch eine geläufige Rede ist: „Ich werde heut Abend nicht ausgehen, es ist nur eine Gebetsstunde.“ Es ist das Zusammenkommen der Kirche zu ernstem, brünstigem und gläubigem Gebet, in welchem die Kraft Gottes der Kirche mitgeteilt wird, die alle ihre Hilfsmittel stark macht und wenn die Gebetsstunde vernachlässigt wird, so seien Sie gewiss, Sie haben die Locken Ihrer Kraft abgeschoren, und wenn die Philister über Simson kommen, wird er nicht wissen, wie er dem Feind entgegen treten soll. Je länger ich lebe, desto gewisser werde ich, dass Gott Gebet erhören muss. Dies ist unsterblich durch alle Generationen hindurch und ich glaube nicht, dass Ausnahmen von der Regel gefunden werden, dass die Kraft im Verhältnis zum Gebet ist. Die Gebetsstunden sind allerdings nicht immer der Maßstab für die Stärke unsrer Kirchen; denn einige Prediger leben so in der Gegenwart Gottes, dass sie allein einen großen Segen herunterbringen. Was könnten wir nicht haben, wenn wir auf die Spitze des Carmels gingen, unser Haupt zwischen die Kniee täten und zu dem lebendigen Gott schrien, entschlossen, den Gebetsort nicht zu verlassen, bis die Himmel die Regenströme ausgießen und die Erde von der göttlichen Gnade überflutet wird! Es ist zu haben, alle Macht ist dem Herrn gegeben und Er ist bereit, sie Seiner Kirche mitzuteilen.

Ferner, wenn wir die göttliche Kraft haben sollen, muss ein Feder von uns sie in sich selber haben. Eine Kirche kann kein Werk vollbringen, wenn nicht Kraft in den Personen ist, die arbeiten. Gesetzt, ich ginge in ein Hospital für Schwindsüchtige, eine Anzahl Arbeiter zu finden, um eine Eisenbahn zu machen; ich hole sie aus ihren Betten, alle keuchend nach Atem, und bringe die armen Geschöpfe hin, wo ein Weg durchgehauen werden soll, gebe ihnen Spitzäxte und Spaten und sage: „Da ist eure Arbeit.“ Ach, sie brauchen Jemand, der die Spitzaxt für sie hält; sie können dieselbe fallen lassen und das ist so ziemlich alles, was sie vermögen. Es wird lang dauern, ehe die Eisenbahn durch diesen Tunnel gehen wird. Sie sind nicht die Männer dafür, fahrt sie zu Hause auf ihren eigenen Schiebkarren und bringt sie zu Bett. Aber, wenn der Tunnel gemacht werden soll, holt. hundert Leute von Yorkshire. Ich sage dies, weil mir auf die hohe Autorität eines Yorkshirers hin, der es wissen muss, versichert ist, dass im Süden von England sehr schöne Bäume wachsen, aber im Norden Männer. Es freute mich, es zu hören und ich bin froh zu sehen, dass es von sehr Vielen hier wahr ist, nur dass ich die stärksten Männer, die ich um mich her erblicke, schon früher in London gesehen habe. Indes dem sei, wie es will, wenn man diese hundert Männer dahin bringt und sagt, dieser Berg muss durchgraben werden,“ nun, so sieht man fast sogleich das Tageslicht hindurchschimmern; seht, wie leicht sie es tun, es scheint ein Vergnügen für sie. Nun, bringen Sie einen Mann voll geistlicher Lebenskraft her, in der Fülle göttlicher Stärke und geben Sie ihm Arbeit zu tun und das Werk fliegt vor ihm dahin.

Nun, besonders wir Baptisten müssen Sorge tragen, dass wir stark sind; denn wenn es je etwas gab, um deswillen wir bekannt waren, so war es unsre Stärke. Ich glaube nicht, dass wir je um unsrer Schönheit willen berühmt gewesen sind. Unsre Vorfahren waren Männer, die ihr eignes Denken für sich zu Hause abzumachen pflegten, und wenn sie eine Sache herausgefunden, so hielten sie daran fest. Sie kümmerten sich nicht sonderlich darum, ob die Regierung ebenso dachte oder ob die Bischöfe ebenso dachten oder ob die Synode und die Verfasser eines Glaubensbekenntnisses überhaupt so dachten. Sie dachten einfach „Dies ist das Wort Gottes und wir kehren uns nicht daran, was des Cäsars Wort ist.“ Einige von ihnen befanden sich, glaube ich, im Irrtum; aber sie meinten es ehrlich, als sie fleischliche Waffen ergriffen und sie an die Seite schnallten. Es war heiße Arbeit für die Cavaliere damals! Niemand zerschmetterte einen Schädel so wie ein Anabaptist. Es waren furchtbare Kerle; aber wenn sie in eine Stadt kamen, so gab es keine Plünderung; kein Weib brauchte sich zu fürchten, wenn Cromwells Soldaten einmarschierten. Das Erste war: „Schlagt das gemalte Fenster entzwei, nieder mit den Heiligen und Engeln, Jedermann drauf!“ Sie taten dies gründlich und das war sehr unrecht - ich habe in der Tat keinen Zweifel daran, dass diese Dinge hätten aufbewahrt werden müssen, damit die Attitudinarier sie verehren könnten - unsre Vorfahren ließen sich diese Art der Erhaltung nicht sehr angelegen sein. Sie sagten, „diese Dinge haben zu schlechtem Gebrauch gedient, schlagt sie entzwei,“ und sie taten's. Sehr raue und eifrige Bilderstürmer waren sie; aber wenn die kleine Arbeit getan war, und sie um das Wachtfeuer herum saßen, dann ermahnte der gemeine Soldat den Hauptmann, dass er nicht rückfällig werden möge, und sagte ihm, dass er nicht mehr das Maß der Gnade zeige, das er vor einigen Wochen gehabt; und sogar der alte Nol selbst, wenn er einem Baptisten begegnete, musste hören, dass sie nicht in die Armee eingetreten seien, um einen König aus ihm zu machen, und sie wollten nicht, dass er das werde, und wünschten, er möchte an seinem Platze bleiben, sie wollten sich von Oliver Cromwell ebenso wenig beherrschen lassen als von einem König. Das war die Weise unserer anabaptistischen Väter und ein bisschen davon ist noch in uns. Wir sind von allen Denominationen die am wenigsten untereinander verbundene wir sind sicherlich nicht alle nach einer Form gegossen und ich wüsste nicht, warum wir es sein sollten. Ich weiß, wir lieben es, für uns selber zu unsrer Bibel zu gehen. Als man uns vor Jahren einmal erzählte, wie schlecht die Milch sei, sagte einer meiner Nachbarn, „ich kümmere mich nicht darum, wie schlecht sie ist, ich halte mir selbst eine Kuh“. Das ist's, was ich gerne mag. Wenn die Predigt gefälscht sein sollte, und die Literatur gefälscht, so lieben wir es, selbst zur Schrift zu gehen und uns eine eigne Kuh zu halten. Und wir möchten allen Freunden sagen in Betreff des Punktes, über den wir verschieden sind nämlich die Taufe der Gläubigen, dass wir uns sehr freuen würden, ihn geändert zu sehen, weil es sehr unrecht ist, dass es zwei oder drei Taufen gibt, wo nur Eine sein sollte, und wir sind gewiss, wenn Sie uns eine Vorschrift für die Kindertaufe finden wollen, eine deutliche, versteht sich, so wollen wir ihr folgen. Es ist uns sehr klar und wir denken, auch Ihnen, dass Gläubige getauft wurden das ist Eine Taufe die ist deutlich in der Schrift, ist sie nicht? Nun wohl, die andre das ist die andre Taufe.

Mein Negerfreund, Mr. Johnson, gab mir neulich Abend einen trefflichen Grund für das Untertauchen. Da er ein Neger war und ganz ungebildet, wusste er nicht viel, aber Leute, die nicht viel wissen, finden mitunter ganz nett die Wahrheit heraus. Er sagte: „Ich wusste, dass ich getauft werden müsse und fragte deshalb Einen, „Was denken Sie davon?“ und er antwortete, „Sie müssen besprengt werden.“ Ich fragte einen anderen, „Wie meinen Sie, dass ich getauft werden muss?“ „Wohl,“ erwiderte er, „Sie müssen begossen werden.“ Ich fragte einen dritten, „o,“ antwortete der, „Sie müssen untergetaucht werden.“ Nun dachte ich bei mir, „Wohl, wenn ich untergetaucht werde, so werde ich besprengt und auch begossen. So mögen die anderen Taufen richtig sein, aber diese muss richtig sein, da kann kein Irrtum obwalten.“ Das ist der Grund, weshalb wir Baptisten sind, weil wir denken, wir haben das deutliche Wort Gottes dafür. Ein Bruder von den Independenten sagte einmal zu mir, „Jeder Narr kann ein Baptist sein, denn die deutlichen Stellen der Schrift sprechen dafür oder scheinen es zu tun; aber,“ sagte er, „es gehört ein Mann von Einsicht dazu, unsre Theorie zu verstehen.“ Wohl, genug davon.

Ich wünschte, dass alle unsre Brüder recht fest an diesem Punkte hielten, denn selbst wenn sie in viel Not dadurch geraten, so ist es für eine gute Sache; wenn ein Bruder eine Eigentümlichkeit hat, die er für schriftgemäß hält, so sehe ich gern, wenn er danach handelt, selbst wenn ich sie für unrichtig halte, denn ein Gewissen zu besitzen, ist heutzutage nicht eben das gewöhnlichste Ding in der Welt. Als mein Großvater in diesem Lande lebte, pflegten die Gewissen auf und nieder zu gehen so (den Arm gerade ausgestreckt); aber seit der Zeit hat man eine kreisförmige Bewegung angebracht und jetzt drehen sich die Gewissen um einen Drehring herum. Ich behauptete einst, wenn ein Mann sagte, ein Kind werde durch die Taufe wiedergeboren, und dies nicht glaubte, so löge er. Aber das war unrecht von mir. Es war ein Irrtum; ich hätte an den Drehring denken sollen. Es gibt einen Weg, um da herauszukommen; es gibt einen Weg, zu sagen, dass Schwarz Weiß ist. Aber in meiner großen Toleranz, die alle Tage zunimmt, denke ich immer an den Drehring, und sage nichts mehr darüber. Aber doch, Brüder, streben Sie nicht nach dem Drehring, wenn Sie es lassen können; denn das gerade, auf und niedergehende Ding wird den Sieg behalten, so gewiss wir leben. Gehorsam gegen Christum in jedem Punkt, junger Mann, ist der Weg, das Leben zu beginnen; und alter Mann, es ist der Weg, deine grauen Haare zu einer Krone der Ehren zu machen, wenn du am Ende sagen kannst: „Ich bin unter dem Gesetz Christi gewesen, und so weit wie ich meines Herrn Willen kannte, habe ich ihm gehorcht, mit Seiner Hilfe.“ Nun, gesetzt, wir haben die Kraft, wie wollen wir sie gebrauchen? Ich werde die Frage nicht beantworten. Ich wünsche, dass Jeder hier, wenn er die göttliche Kraft erhält, sie gebraucht, wie er es am Besten kann. Der Herzog von Wellington fragte bei einer Gelegenheit einen Soldaten: „Nun, wenn wir die Schlacht bei Waterloo wieder zu fechten hätten, was für eine Uniform möchtest du haben?“ Er antwortete: „Ich täte es am liebsten in Hemdsärmeln.“ Das ist die Weise zu arbeiten, wenn man zu fechten hat, und ich denke, je mehr die Christen alle Formalitäten und Organisationen abtun können, und grade ans Werk gehen, wie Gott ihnen hilft, sich auf den Feind werfen, entschlossen, in der Kraft Gottes für Christum und Seine Wahrheit zu kämpfen, desto eher werden sie den Sieg gewinnen. Versuchen Sie nicht, Jemand anders zu sein. Ein Zimmermann hat mancherlei Werkzeuge in seinem Korb und er braucht solche Verschiedenheit, und unser großer Meister, der Zimmermannssohn, hat viele Instrumente in seinem Korb, und jedes ist für das ihm eigne Werk nötig. Halte ein Jeder seine Individualität fest und frage er sich: „Was kann ich für Jesum Christum tun?“ Ein Bruder sagt, „Ich kann nichts mehr tun, wirklich, ich tue alles, was ich nur kann, ich bin so sehr beschäftigt.“ Es ist merkwürdig genug, aber der Mann, der schon zu viel tut, ist der Mann, der wahrscheinlich noch mehr tun wird; und es macht nichts aus, wie viel Arbeit er schon hat, er kann etwas mehr tun, und er ist der Mann dazu.

Es war eine gelehrte Gesellschaft in Persien, die nach den Grundsätzen der Beredsamkeit, nicht der silbernen, sondern der goldenen, gebildet war. Die Mitglieder sollten alle schweigen. Die erste Regel der Gesellschaft war, dass jedes Mitglied viel denken sollte; zweitens, dass es wenig schreiben und drittens, dass es nichts sagen sollte, wenn es umhin könnte. Ich wünschte, Einige von uns könnten dahin gebracht werden, in diese Gesellschaft einzutreten. Wohl, es kam ein gelehrter Mann, der aufgenommen zu werden wünschte. Sie wollten nur hundert Mitglieder und die Zahl war voll. Er brachte sein Gesuch an und der Präsident gab ihm die Antwort, indem er ein Glas mit Wasser bis zum Rande füllte. Kein Wort wird gewechselt; er sah, dass kein Raum für ihn da war; aber er bückte sich, nahm ein Rosenblatt und legte es ganz leise oben auf und da lag es. Nun, wenn du ganz voll von Geschäften bist, wenn du ein Mitglied des Parlaments bist und ein Mitglied des Stadtrates; wenn du ganz begraben in Geschäften bist, dann ist das Glas voll, aber nimm Ein Rosenblatt und leg es für deinen Herrn oben auf all dein jetziges Werk und vielleicht wird mehr Duft in diesem Extrawerk sein, welches dir viel Selbstverleugnung kostet, als in allem, was außerdem da war.7)

Möchten Andere dem Beispiel des Herrn L. in Liverpool folgen, und während sie in ihrem weltlichen Berufe fortfahren, Prediger und Pastoren werden ohne Gehalt und Lohn, außer den Seelen der Menschen. Und die, welche nicht predigen können, aber wohlhabend sind, möchten die dem Beispiel eines Herrn folgen, den ich vor Kurzem traute und der nachher in die Sakristei kam und mir sagte, er wolle für den Unterhalt eines Predigers regelmäßig bezahlen, da er von dem Segen gehört, der dessen Arbeiten begleitete und einen Anteil an seiner Freude zu haben wünschte. Ich möchte, dass ich etwas sagen könnte, was die Menschen dahin brächte, ihr Vermögen dem Herrn zu weihen und die jungen Männer, sich selbst dem Dienst des Predigtamtes zu widmen. Aber Alle können dies nicht tun; indes Alle können in der Sonntagsschule helfen. Mir ist bange, Einige beginnen, ihre Sonntagsschulen zu vernachlässigen. In London wohnen viele der Wohlhabenderen außerhalb der Stadt und folglich kommen ihre Söhne und Töchter, die am meisten Bildung besitzen, nicht in die Stadt, um den Sonntagsschulen zu helfen. Einige Schulen leiden deshalb unter dem Mangel an Lehrern, aber lassen Sie uns nicht vergessen, dass der Einfluss der Sonntagsschulen so groß ist, dass er nicht überschätzt werden kann. Und wenn die Kinder in die Schule kommen, sollten die Lehrer versuchen, es ihnen so anziehend wie möglich zu machen. Lassen Sie nicht die kleinen Mädchen sagen, wie es von einer kleinen Dame erzählt wird, die der Pastor fragte: „Kannst du mir sagen, Maria, mein liebes Kind, warum zog der Kämmerer aus dem Mohrenland seine Straße fröhlich?“ und die erwiderte: „Weil Philippus fertig war mit Lehren.“ Mir ist bange, manches Kind ist seine Straße gezogen fröhlich, weil das Lehren vorbei war, aber es sollte immer von einer Art sein, dass es den Kindern eine Freude wäre. Wir sollten die Elite der Kirche bei dem Werke haben und es nicht ganz den jungen Leuten überlassen. Ich sehe gern den Mann mit grauen Haaren als Oberaufseher der Schule, ich meine Den, der noch jung ist, wenn er über sechzig Jahre zählt, ebenso fröhlich und herzlich wie je, und mit der Erfahrung, die ihm Respekt verschafft, so dass er ein passender Führer der Jugend ist. Und ich liebe es, christliche Frauen zu sehen, wie ich es manchmal tue, eine Mutter im eigenen Hause und auch eine Mutter in Israel. Ich kenne eine, die am Sonntag fünfzig Knaben um sich sammelt, rohe Knaben, die kein Mann in Ordnung halten würde, aber sie sind nie roh gegen sie. Ich weiß viele, die aus ihrer Klasse durch ihre sanfte Unterweisung zu Christo gebracht sind. Und im Namen Jesu tun Sie alle etwas! Wenn Sie keinen Ruf vom Himmel haben, täten Sie besser, zu Hause zu gehen und sich ins Bett zu legen, aber wenn der Meister Sie ruft, gehen Sie ans Werk! -

Ich weiß nie, dass die Weltmenschen diejenigen geliebt haben, welche Christus gebrauchte. Zu Luthers Zeit hatte man Einwendungen dagegen, obgleich der Kirche eine Reformation nötig tat, dass diese durch einen „schuftigen Mönch“ vollzogen würde. Man wollte Bildung, Verfeinerung, ein amtliches Predigen des Evangeliums. Es ist ein sonderbares Ding, dass einige Prediger so würdevoll sind. Ich verehre sie von ganzem Herzen und hoffe, Sie alle tun das, obgleich ich fürchte, Sie tun es nicht. Aber wenn wir für Christum zu arbeiten anfangen und des Teufels Reich erschüttern, so werden diese sagen, ihr seid vulgär;“ und man belehrt uns, dass wir immer mit der allgemeinen Strömung der Gedanken im Einklang bleiben müssen. Paulus scheint nicht auf solche Universität gegangen zu sein, denn er war der Welt gekreuzigt und die Welt ihm.

Wenn Sie mit angehaltenem Atem sprechen, bis Sie wissen, was „der Herr Professor“ gesagt hat, so geben Sie Ihre wahre Stellung auf und sind Verräter an Ihrem Herrn. Ein Amerikaner schlug einst vor, die britische Armee zu überwinden, indem man ein oder zwei Leute zur Zeit besiegte. So muss die Sache für Christum getan werden. Wenn wir mehr persönliches Suchen nach den Seelen haben, so werden wir großen Segen sehen. Ich sage meinen Freunden oft, dass sie am Sabbat Niemanden ins Tabernakel kommen und herausgehen lassen sollen, ohne mit ihm über seine Seele zu sprechen, und es fallen in Folge davon oft merkwürdige Dinge vor. Ich predigte einst anderswo und sagte, der Prediger sollte einem Jäger gleichen, der mit seiner Flinte ausginge und wenn er die Leute mit dem Evangelium niederstrecke, sollten alle Mitglieder der Kirche wie die Hunde sein, welche die Verwundeten und Toten herbeiholen. Nach der Predigt sagte einer der Diakonen zu mir: „Ich glaube, es sind Viele von uns, die gern als Hunde ausgehen würden nach den Seelen, aber unser Prediger ist ein armseliger Schütze. Es ist nie etwas da zum Aufsammeln.“ Wohl, betet für ihn. Wenn sie für ihn beten, so wird er das nächste Mal besser zielen. Und dann, gehen Sie den schlechtesten Leuten nach, die Sie kennen und glauben Sie an die Möglichkeit ihrer Bekehrung. Sie lohnen es wundervoll, wenn sie bekehrt sind. Wenn ein Mann, der ein Rädelsführer in Satans Sache gewesen, bekehrt wird, so bringt er so viel Kraft, Natürlichkeit, Originalität und Ernst in die Kirche, wie man es nicht leicht von einer anderen Seite her bekommt. O, suchen Sie die Verlorenen, suchen Sie die Irrenden, suchen Sie die verlaufenen Schafe und hören Sie nicht auf mit Suchen, bis sie gefunden sind. Sie alle kennen den Namen Grimshaw. Obgleich einer der heiligsten Männer, die je das Evangelium gepredigt haben, hatte er einen der gottlosesten Söhne, der ein wüstes Sündenleben führte; aber seines Vaters Gebete für ihn waren im Himmel angeschrieben und der Herr begegnete ihm und seine Seele ward errettet. Eins der letzten Worte, die er sterbend sagte, war: „Wie wird mein Vater ausschauen, wenn er mich in den Himmel kommen sieht!“ und ich kann mir, so weit möglich, die Überraschung, Dankbarkeit und Freude des Vaters denken, der solch einen verirrten Sohn hereinkommen sieht. Holen Sie die Verlernen herein, wie wird Ihr Vater im Himmel ausschauen, wenn er Sie mit diesen hereinkommen sieht! Und wie wird der Heiland auf Sie blicken! O, hätten wir einen Maler, der das wie mit einem Blitzstrahl hinwerfen könnte den Blick Christi, wenn er Die sieht, um die „Seine Seele gearbeitet“ und die er an Sein Herz drückt in der Herrlichkeit, die er mit Seinem kostbaren Blute erkauft hat. Holt sie herein! Sammelt sie ein! Fahrt zu! - Lebt wohl.

1)
Kutsche
2)
Es ist sehr viel Streit in England und Amerika über die Ewigkeit der Höllenstrafen und über die Lehre von der „bedingten Unsterblichkeit,“ „conditional immortality,“ wonach nur die, welche an Christum glauben, unsterblich sind, die Andern vernichtet werden. A. d. Üb.
3)
Ein Platitudinarier ist ein Begriff für Menschen, die ständig Plattheiten, Banalitäten oder abgedroschene Phrasen von sich geben. Es beschreibt Personen, die sich im Alltag häufig banaler Floskeln, Allgemeinplätze und oberflächlicher Redewendungen bedienen, anstatt substanzielle oder tiefgründige Gespräche zu führen.
4)
Ein Latitudinarier (bzw. abgeleitet die Latitudinarier) ist historisch ein Anhänger einer toleranten, liberalen theologischen Richtung.
5)
Ein Attitudinarier (engl. attitudinarian) ist ein veralteter, scherzhafter Begriff für eine Person, die dafür bekannt ist, auffällige, theatralische oder gekünstelte Körperhaltungen einzunehmen. Der Begriff stammt ursprünglich aus der Mitte des 18. Jahrhunderts und beschreibt jemanden, der sich gerne in Pose wirft, um Wirkung zu erzielen – also das, was man heute umgangssprachlich oft als „Prahler“, „Wichtigtuer“ oder „Poseur“ bezeichnet.
6)
Ein Name, unter dem Spurgeon selbst populäre Schriften schreibt.
7)
Von hier an ist der Vortrag nur in kürzeren Notizen wiedergegeben. Anm. d. Übers.
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