Schlatter, Adolf - Der Brief an die Epheser - Sünder macht Christus zu seiner Gemeinde.

Schlatter, Adolf - Der Brief an die Epheser - Sünder macht Christus zu seiner Gemeinde.

Epheser 2, 1-10.

Durch die Hoheit Jesu, weil Gott ihn auferweckt, in das Himmlische versetzt und mit der Gemeinde als ihr Haupt verbunden hat, wurde es möglich, auch den Ephesern die göttliche Gnade zu bringen trotz dessen, was sie früher gewesen sind.

2,1.2: Und euch, die ihr durch eure Fehltritte und Sünden tot waret, in denen ihr einst wandeltet, abhängig von der Zeit dieser Welt, vom Beherrscher der Macht über die Luft, des Geists, der jetzt in den Söhnen des Ungehorsams wirksam ist.

Verfehlt sich der Mensch und tut er, was sündlich ist, so hat er damit das Leben weggeworfen und ist ein Toter geworden. Es gibt für uns nur eine Möglichkeit, lebendig zu sein, die, dass wir uns nicht wider Gott setzen, sondern ihm uns im Gehorsam untergeben. Ehe aber Jesu Wort zu den Ephesern kam, waren ihre Sünden das, was sie in Bewegung brachte und tätig machte, worauf sich ihr Handeln bezog. Dass sie ihr Leben so und nicht anders einrichteten, hatte darin seinen Grund, dass sie aus Gottes Willen heraustraten und ihrem verkehrten Willen dienten. Das bleibt nicht eine geringfügige Nebensache, die unsre übrige Lebensführung nicht beeinflusst, sondern bestimmt die ganze Weise, wie wir uns benehmen, und gibt uns die Ziele, nach denen wir streben. Zum Bösen hin waren sie durch die Macht getrieben, mit der die Sitte, Überlieferung, Vererbung und Gewohnheit, kurz all das auf uns wirkt, was wir die menschliche Geschichte nennen. Zu ihrer Beschreibung hat Paulus das Wort „Zeit dieser Welt“ bei der Hand. Hinter diesem Zeitraum, der der jetzigen Menschheit angehört, steht ein anderer Zeitraum, in dem alles in allen dem Christus gehört und alles zu seinem ewigen Bestand in ihm gelangt sein wird. Vorerst aber reißt der gegenwärtige Zustand des menschlichen Lebens alle mit sich fort und schreibt ihnen ihren Weg vor, auf dem sie in den Fall und die Sünde kommen. Damit will Paulus den Menschen nicht von seiner Verantwortlichkeit entlasten, sondern ihm seine hilflose Lage und die Größe der uns gewährten Hilfe zeigen. Wie konnte es innerhalb der gegenwärtigen Menschheit anders sein, als dass die Epheser sündigten? Sie sind in ein Zeitalter hineingesetzt, das ein einheitliches, sündliches Gepräge hat, und sind Glieder einer Welt, die ein gemeinsames, verdorbnes Leben hat, womit auch über ihr Verhalten die Entscheidung gefällt war.

Dieser Zustand der Menschheit, der allen gleichmäßig und einheitlich die verdorbene Art gibt, rührt daher, dass über dem Verlauf der Geschichte, der alle in die Sünde führt, ein Herrscher steht, nach dessen Sinn sie handeln, obschon sie es nicht wissen. Die „Welt“, sofern sie den zerrütteten Zustand des menschlichen Lebens in eine Einheit zusammenfasst, und der Satan gehören zusammen. Um sich das deutlich zu machen, brauchten die Epheser nur an den Einfluss zu denken, den ihre Religion auf ihre Sünde gehabt hatte. In der Religion hatten sie es nicht mit natürlichen, sondern mit geistigen Mächten zu tun, nicht mit solchen, die auf der Erde ihren Ort haben, sondern mit solchen, die unsichtbar in der Luft wohnen. Sie haben aber nicht hilfreiche, erleuchtende und heiligende Geister als Götter gepriesen und mit ihrer Anbetung geehrt; denn aus ihrer Religion entstand ihre Sünde und durch ihren Gottesdienst haben sie ihre Bosheit nicht nur nicht verloren, sondern gelernt. Jene Geister taten an ihnen den Willen des bösen Herrschers, der Gottes Werk am Menschen zu zerstören sucht. Da sie hilflos in die Welt hineingesetzt waren, fortgetrieben zur Sünde, weil jedermann sündigt, so waren sie auch in den Gehorsam gegen den Satan gestellt und nahmen an seinem Dienst teil. Sie hatten nichts, was sie von ihm befreien konnte, da sie nicht einmal wussten, wem sie dienten. Wer aber vom Fürsten der Bosheit beherrscht und vom Strom dieser Welt mitgetrieben wird, der ist vom Leben abgeschieden und ein toter Mann.

Jene Gewalten, die zwar überirdisch und doch nicht himmlisch und heilig sind, haben eine geistige Wirkungsweise. Sie haben zum Menschen einen inwendigen Zugang und berühren von innen her sein Denken und Wollen. Weil hier ein einziger Herrscher waltet, redet Paulus auch nicht von einer Mehrheit von Geistern, die sich im innern Leben der sündigen Menschheit regen, sondern von einem einheitlichen Geiste, der sich überall in gleichartigen Gedanken und ähnlicher Zerrüttung des Willens offenbart. Ihn kann die Gemeinde besonders deutlich da beobachten, wo das Evangelium verkündigt wird. An den Söhnen des Ungehorsams, denen das ungehorsame Widerstreben gegen Gott ihre innere Art gibt, hat sie diesen Geist vor Augen, und sieht, wie mächtig er sich zeigt, wie fest er sich mit der Persönlichkeit verschmelzen kann, wie tief gewurzelt und wie unüberwindlich seine Macht sich erweist. Wie kommt es, dass das göttliche Wort für sie fruchtlos bleibt? Daher, weil ihm hier mit allen Mitteln des Denkens und der Willenskraft ein inwendiges Widerstreben gegenübertritt. Warum beugt sie das Heilige nicht? Weil sich aus dem, was sie inwendig erfüllt, ein Widerspruch gegen das ergibt, was heilig ist. Darin wird aber nicht nur die Trägheit des Fleisches oder geistloser Unverstand und Ohnmacht sichtbar, sondern hier widersetzt sich Geist, vielleicht sogar ein reicher, blendender, durch seine Kraft imponierender Geist dem göttlichen Wort, und beweist, mag er noch so geistesmächtig sein, dass er nicht aus Gott stammt und nicht heilig ist, weil er den Ungehorsam gegen Gottes Berufung im Menschen erzeugt.

2,3: unter denen einst auch wir alle uns bewegten nach den Begierden unsers Fleisches, da wir taten, was das Fleisch und unsre Anschläge wollten, und waren nach unsrer Beschaffenheit Kinder des Zorns wie die andern.

Mit denen, die dem Evangelium jetzt widerstreben, stellt Paulus alle, auch sich selbst, als innerlich gleichartig zusammen. Nicht von Anfang bestand hier ein trennender Unterschied; vielmehr waren wir einst dieselben Menschen wie sie, und bewegten uns unter ihnen als ihre Genossen, weil wir von denselben Trieben geleitet waren wie sie. Paulus hat sorgfältig darauf geachtet, dass sich die Christenheit über die, die das Evangelium nicht finden, nicht überhebe, und sich nicht nach ihrer eigenen Art für besser halte. Er verlangt von ihr, dass sie ihre Gleichheit mit denen, die ihr widersprechen, nie verleugne, und hilft ihr hierzu kräftig, indem er sich selbst mit allen, die jetzt zur Gemeinde gehören, zur Zahl derer rechnet, die denselben Sinn und Willen hatten, wie ihn die ungläubige Welt jetzt noch hat. Nur so kann die Christenheit ihre Unterscheidung von der Welt und ihre Erhebung über sie mit reinem Herzen ohne hoffärtige Selbstbespiegelung und ungerechte Verachtung der andern bezeugen.

Ihre Gemeinschaft mit dem herkömmlichen Treiben der Menschen beruhte darauf, dass die Kraft, die sie bewegte, nichts anderes als das Gelüsten des Fleisches war. Die Triebe, die uns der Leib zuleitet, die nach Speise und Trank, nach der Frau und nach Kindern, nach Ehre und Kunst und Wohlsein verlangen, gaben ihrem Leben den Inhalt. Darauf dachten sie und dafür arbeiteten sie, damit das Fleisch erhalte, was es braucht und begehrt. Neben ihm ist im Menschen noch eine zweite Kraft wirksam, die seinen Willen und sein Handeln bestimmt; er hat „Vernunft“, die Fähigkeit, Gedanken in sich zu erzeugen, Pläne zu entwerfen und sich mancherlei auszudenken, was ihn anzieht und woran er gern seine Arbeit setzt. Auch aus diesem Gedankenspiel entstehen Neigungen und Willensformen, die uns zwar nicht so gewaltsam jagen, wie die Triebe des Fleisches, jedoch auch noch einen breiten Raum im menschlichen Leben ausfüllen. Sie geben ihm aber keinen höheren Wert als das, was unmittelbar mit der Lust und dem Schmerz des Leibes zusammenhängt. Paulus hat das Verlangen des Fleisches und die Anschläge und Überlegungen unsers Denkvermögens unter dasselbe Urteil gestellt. Mit all diesem Denken und Sorgen und Arbeiten bleiben wir die Glieder jener großen Gemeinschaft, die nach dem Lauf dieser Welt und nach dem Sinn ihres schlimmen Herrschers ihr Leben führt. Daran, dass wir nichts andres hatten und kannten, als die Bedürfnisse und Wünsche unsres Leibs und die Pläne, die wir uns durch unsre Gedanken entwerfen, wurde sichtbar, in welch weiter Entfernung von Gott wir standen, dass wir durch die Sünde zu Toten geworden sind.

Damit fallen wir aber nicht aus jeder Beziehung zu Gott heraus. Haben wir ihn nicht für uns, so haben wir ihn wider uns. Kann uns seine Gnade nicht mehr gelten, so trifft uns sein Zorn, sein Widerwille und Widerstand. So wie wir waren und lebten, konnten wir nicht daran zweifeln, von welcher Art unser Verhältnis zu Gott war, nicht Freundschaft und Gemeinschaft, sondern Streit und Zorn. Damit nennt Paulus die letzte, wichtigste Ursache, durch die die Macht und das Elend der Sünde in der Menschheit entsteht. Er sah zuerst auf das, was uns von außen zur Verführung wird, auf den Weltlauf und seinen Herrscher, dann hinein in unser Inneres auf das, was hier die Unordnung stiftet und den bösen Brand entzündet, wie wehrlos wir den fleischlichen Begehrungen und den Erzeugnissen unsers Denkens überantwortet sind; nun sieht er zu dem hinauf, dessen Walten stets für den Zustand des Menschen die entscheidende Bedeutung hat, und nach dieser Seite hin besteht das Elend des Menschen darin, dass sich Gottes Zorn an ihm sichtbar macht.

Kinder des Zorns heißt uns Paulus, weil unsre gesamte Art und Geschichte durch den Unwillen Gottes, der sich uns widersetzt, so ist, wie sie ist. In diese inwendige Ohnmacht, in die Gebundenheit an den Weltlauf und das Fleisch, kurz: in das ganze bittre Sterben und Totsein infolge unsrer Sünde hat uns Gottes Zorn hineingestellt. So waren wir unsrer Beschaffenheit nach, nach dem, was unsre Art und Eigenschaft bildete. Wir konnten sie nicht verwandeln, eben weil sie die unsrige war und niemand seine eigene Beschaffenheit und Natur umkehren kann. Ebensowenig konnten wir gegen Gottes Zorn aufkommen, in dessen Hand wir liegen wie der Ton in der Hand des Töpfers liegt.

Wie kam es anders? Durch Gottes Tat und dies war der einzige Weg, wie es anders werden konnte.

2,4.5: Gott aber, der an Erbarmen reich ist, hat uns wegen seiner großen Liebe, mit der er uns geliebt hat, als wir durch unsre Fehltritte tot waren, mit dem Christus lebendig gemacht; .durch Gnade seid ihr gerettet. Gott macht nicht nur seinen Zorn an uns wirksam, der uns zeigt, dass er allem Bösen feind ist und es mit ganzer, heiliger Entschiedenheit von sich stößt, sondern hat ebendeshalb, weil er seinen Zorn gegen unsre Bosheit stellt, gleichzeitig mit uns Erbarmen, und dieses Erbarmen Gottes, von dem er einen reichen Schatz besitzt, und seine Liebe, die er uns gibt, haben die Wandlung herbeigeführt, durch die wir aus Toten Lebende geworden sind. Dies geschah dadurch, dass er uns Christus so gegeben hat, dass das ihm verliehene Leben auch uns das Leben gab. Diese Wirkung hat es um der Gemeinschaft willen, in die Christus mit uns tritt. Durch sie wird das, was er hat, für uns zur Gabe; er aber ist der Lebendige und deshalb sind es auch wir. Darum ist das, was uns die Hilfe bringt und das Heil verschafft, Gnade, die freie Güte dessen, der uns um seinetwillen die Schuld und den Tod abnimmt und das gewährt, was Christus hat. Zu diesem Ausgang brachte uns nicht unsre Güte, unser Gehorsam, unser Recht.

2,6: Und er hat uns mit auferweckt und mit in das Himmlische gesetzt im Christus Jesus.

Darin zeigt sich, von welcher Art das Leben ist, das uns Jesus verschafft; es ist ein solches Leben, das zur Auferstehung und zur himmlischen Art gelangt. Weil Jesus auferstanden ist, ist uns ein solches Leben verliehen, das der Tod nicht zerstört, sondern das zur Auferstehung kommt. Das ist die uns bereits zugeteilte Gabe, weil Christus auferstanden ist und seine Gemeinschaft mit uns dadurch vollendet, dass er auch uns in den Stand der Auferstehung führt, indem wir sein Bild empfangen und bei ihm sind. Ebenso ist uns im Christus der Zugang zum Himmel jetzt schon gegeben und unser Platz unter den Himmlischen angewiesen, denn da, wo Christus sitzt, haben auch wir unsern Sitz erhalten, sind darum nicht mehr den Geistern untertan, die in der Luft wohnen, sondern über den ganzen Weltbestand emporgehoben; denn wir haben den, der im Himmel ist, zum Vater und darum an den himmlischen Geistern unsre Freunde und Gehilfen.

2,7: damit er in den kommenden Zeiten den übergroßen Reichtum seiner Gnade in Gütigkeit an uns im Christus Jesus erweise.

Die frühere, mit Sünden beladene Geschichte der Epheser entsprach dem jetzigen Weltlauf; die ihnen von Gott gegebene Gnade entspricht dagegen demjenigen Willen Gottes, den er in der künftigen Welt vollenden wird. Es sollen, wenn die Zeit dieser Welt abgelaufen ist, die Zeiten kommen, in denen der Reichtum seiner Gnade sichtbar wird, dadurch, dass er nicht hart in seiner Zornesmacht, sondern gütig und freundlich mit uns verfährt. Paulus denkt an das, was durch die königliche Offenbarung des Christus geschieht, durch die er seine Herrschaft in Herrlichkeit an uns wirksam macht.

Aus der Weise, wie Christus der Gemeinde Gottes Gnade bringt, ergibt sich die Regel, die ihr das richtige Verhalten gegen Gott anzeigt. Darum, weil sie auf Gottes Gnade gestellt ist, weiß sie, dass ihr Glaube das ist, was sie zu Gott und zu Christus bringt. Nur dann verhält sie sich richtig, wenn sie sich nicht auf ihr eigenes Werk stellt, noch sich selber rühmt, sondern Gott rühmt und ihr Werk von ihm empfängt.

2,8-10: Denn durch die Gnade seid ihr gerettet, durch Glauben, und dies nicht aus euch; Gottes ist die Gabe, nicht aus Werken, damit sich niemand rühme. Denn sein Werk sind wir, die wir im Christus Jesus zu guten Werken geschaffen sind, für die Gott schon vorher Vorbereitung traf, dass wir in ihnen wandeln.

Wo Gottes eigene Gnade eingreift, verzeiht und schenkt, da ist unser richtiges Verhalten gegen ihn der Glaube, durch den uns seine Gnade inwendig bewegt, zu ihm hin uns wendet und uns ihrer gewiss macht. Wo Glaube ist, ist deshalb die Rettung vorhanden, eben weil die Gnade diese gibt. Damit ist nicht mehr der Mensch der Wirker seiner Seligkeit, so dass wir in uns die Ursache trügen, die uns Gottes Gnade verschafft, sondern in Gottes Gabe besteht unser ganzer Anteil an ihm. Stammte unser Heil aus uns selbst, so müssten wir es uns durch unsere Werke erworben haben. Weil es aber Gottes Gabe ist, so entsteht es nicht durch das, was wir für Gott Gutes taten, sondern durch das, was Gott für uns Gutes schafft. Daher ist hier der Ruhm, mit dem wir uns selber preisen wollen, abgetan. Dazu ist uns alles im Christus gegeben, damit wir uns aus Gottes Gnade nicht einen eigenen Ruhm bereiteten, uns zur Versündigung und zum vertieften Fall, und davor gänzlich behütet seien, das, was Gottes ist, für uns zu beanspruchen und mit seinen Gaben uns selbst zu verherrlichen.

So wird unser Leben fruchtbar; denn dadurch, dass wir selbst ein Werk Gottes sind, erlangen wir die gütigen, heilsamen Werke, durch die wir der göttlichen Gnade an den andern dienen. Wir sind im Christus nicht dazu in das neue Leben versetzt, damit wir nichts, noch weniger, damit wir Böses tun, sondern damit jene guten Werke durch uns geschehen, durch die die Gemeinschaft der Menschen miteinander für sie zum Segen wird. Alles aber, was uns als ein fruchtbares Werk gelingt, erweist sich als das Geschenk der göttlichen Güte. Er selber bereitet uns dazu von innen und außen die Bahn. Von innen her rüstet er uns durch seinen Geist, von außen durch die Leitung unserer Lebensgeschichte dazu aus, dass wir an guten Werken das haben, was unsere Zeit füllt, unsere Kraft beschäftigt und unserm Leben seinen Inhalt gibt. So wird die Wandlung, die uns Christus bereitet und mit der er unsern früheren Zustand von uns nimmt, vollständig und wirksam. Früher wandelten wir in unsern Sünden, jetzt in guten Werken. Jenes geschah, weil wir nach der Art der Welt und nach dem Willen ihres Herrschers handelten; dieses geschieht, weil wir jetzt durch Gott geleitet sind, der uns so führt, dass uns das gute Werk beschieden wird.

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