Rubanowitsch, Israel Johannes – Verschiedene Beter – 9. Der Geisterfürst als Gebetserhörer.

Rubanowitsch, Israel Johannes – Verschiedene Beter – 9. Der Geisterfürst als Gebetserhörer.

(Text: Mark. 5, 1-20.)

„Gehe hin und verkündige, wie viel der Herr an dir getan und wie er sich deiner erbarmt hat.“ Wie viel hatte der Herr an ihm getan? Nur eins und doch so unendlich, so unsagbar viel. Einen Menschen, der aufgehört hatte, Mensch zu sein einen Vater, der dieses herrlichen Namens gar nicht würdig war einen Mann, der das Unglück seiner Frau bildete ein Mitglied der Gesellschaft, welches der Abschaum der Menschheit war der Schrecken der Nachbarn - die Angst der Reisenden - einen Menschen, der eine ganze Hölle darstellte, in welchem wenigstens zweitausend Geister hausten - hat er befreit.

Man darf auf die Zahl 2000 sicher rechnen, weil eben 2000 Schweine zu Grunde gingen, als die Geister von dem Besessenen ausfuhren. Es konnten aber noch viel mehr sein; denn eine Legion konnte gerade so gut aus 3000, 4000 oder 6000 Mann bestehen. In Kriegszeiten waren die Legionen größer, in Friedenszeiten kleiner. Wenn es aber auch nur zwei oder drei Geister sind, und Jesus befreit und rettet ihn, so ist das sehr groß. Von diesem Besessenen trieb Jesus zweitausend Geister aus.

„Gehe hin und verkündige, wie viel der Herr an dir getan und wie er sich deiner erbarmt hat“, so lautet die Aufforderung Jesu. Er hat ihn befreit vom Fluch der Sünde, aus der Gefangenschaft, von der bösen Geister Gewalt und Macht; er hat ihn wieder zu einem Menschen, zu einem ordentlichen Gliede der Gesellschaft gemacht; er machte ihn wieder zum Vater, der für seine Kinder fühlt, zum Manne, der Liebe für sein Weib hat; er hat diesen Armen so weit gebracht, dass er Sinn bekam für das, was allein menschenwürdig ist und einen Menschen zum Menschen macht.

Wenn im Osten der Horizont auf einmal rot und golden wird, so ist das zunächst nur Morgendämmerung; aber mit derselben hängt der ganze Tag zusammen. Mit dieser Morgendämmerung hängen die Strahlen der Sonne, das Leben, das aus diesem Licht und seiner Wärme quillt, das ganze Leben des Menschen, sein ganzes Schaffen und Tun zusammen. Der ganze Tag hängt von dem Morgenanbruch ab. Ohne Morgendämmerung gibt's auch keinen Tag. Gäbe es für diesen Besessenen keine Befreiung, so wären auch die Folgen derselben ausgeschlossen. Befreiung bedeutet hier nichts anderes, als Erlösung aus Satans Gewalt; sie schließt die ganze Ewigkeit in sich samt aller Herrlichkeit und allen Verheißungen, die uns Gott in der Bibel dargereicht hat, sofern sie mit der Ewigkeit in Verbindung stehen und in derselben ihren Abschluss finden. Diese Verheißungen treten in Kraft in dem Augenblicke, wo die Seele aus Satans Macht und Gewalt befreit wird.

O wie viel hat der Herr getan! Was war die Ursache der Befreiung dieses Mannes? Wodurch hat sich dieser Besessene verdient gemacht, um das alles an sich zu erleben? Wo lag der tiefste Grund seiner Befreiung? Was hat Jesus dazu veranlasst, so unendlich viel an ihm zu tun? Was war Gutes in dem Besessenen? Welche Vorzüglichkeiten waren in ihm zu finden?

Es war einzig und allein das Erbarmen Jesu, welches diesem schauerlichen Elend, das sich vor ihm kundgab, ein Ende machte. Es war nur reines göttliches Erbarmen. Der erste Mensch, der Jesus beim Betreten des Landes der Gadarener begegnete, war ein vom Teufel Besessener. Dieser Empfang entsprach ganz dem, was noch folgte. „Was habe ich mit dir zu schaffen, Jesu, du Sohn Gottes, des Höchsten? Ich beschwöre dich bei Gott, dass du mich nicht quälst!“ so schrie der erste Mann, den er in Gadarena sah. „Bitte, geh von unsern Grenzen!“ sagten sie alle.

Das Gebet des Besessenen gab den Ton an für diejenigen Leute, welche noch nicht besessen waren. Er konnte sich nicht helfen, er wusste sich nicht zu halten und zu mäßigen, denn sein Verstand, seine Phantasie, seine Sprache, seine Muskeln und Nerven alles stand im Dienste der Geister. Seht, gerade deswegen hat ihn der Heiland nicht erhört. Das Gebet der Gadarener hat er wohl erhört, denn er ging, als sie ihn von sich wiesen.

Jener Besessene empfand die Qual der Geister, die sein Gemüt gefangen hielten. Jesus aber erhört seine Bitte nicht, sondern befreit ihn aus seiner Qual! Die Landsleute des Besessenen empfanden für sich selbst und rechneten: Wenn das so weiter geht, wer weiß, was wir dann noch verlieren! Der Besessene schrie laut: „Ich beschwöre dich bei Gott, du willst mich nicht quälen.“ Von den Gadarenern aber heißt es: Sie redeten auf ihn ein und baten ihn, aus ihren Grenzen zu weichen. Die Bitte des Besessenen erhörte Jesus nicht, sondern er ließ, unbekümmert darüber, was der Unglückliche dazu sage, einfach die erlösende Tat folgen. Fahrt aus von ihm! rief er den Geistern zu. Denjenigen Leuten, welche ihn mit Berechnung bitten, fortzugehen, wird ihre Bitte gewährt, denn er folgt ihren Bitten und weicht. Dieses Besessenen aber erbarmt sich Jesus, spricht das erlösende Wort und rettet den Mann. So gesunken und abscheulich er war, so unglücklich er auch vorher sein mochte, so glücklich war er jetzt nach der Befreiung.

Seele, was bedeutet das alles für dich? Was will dies für dich heißen? Sollte eine Seele hier sein, die von sich selbst überzeugt ist, dass Hopfen und Malz an ihr verloren und ihr nicht mehr zu helfen sei, hätte sie sich in alle Laster, allen Schmutz und alle Unlauterkeit verstricken lassen, so dass an eine Gnadenwirkung Gottes und an Buße nicht mehr zu denken ist - Seele, ich möchte dir zurufen: Wenn du noch nicht besessen bist, wenn der böse Geist deine Organe noch nicht benutzt hat, dass du gegen deinen Willen etwas sagen oder tun, irgendwohin gehen oder gar dich selbst quälen musst, Jesus ist auch deinem Übel gewachsen. Jesus kann dich erretten; aber er wird es nicht tun, wenn du ihn nicht persönlich darum bittest, ihn nicht selbst darum ersuchst.

Keiner von euch ist so lasterhaft, so gesunken, so gebunden, so gefangen und verteufelt, dass Jesus ihn nicht retten und befreien könnte. Keiner ist hier, dem er nicht völligen Sieg über die Sünde geben will. Das könnt ihr gerade an der Person sehen, um die es sich hier handelt. Denkt nur, zweitausend unsaubere Geister in einem Menschen, den sie endlich so weit gebracht, dass er sich mit Steinen zerschlug, der mit dämonischer Gewalt getrieben wurde, sich selbst zu ruinieren. Zweitausend Geister und Jesus verscheucht sie mit seiner Hand in einem Augenblick. Seht, er ist der große Geisterfürst derer, die mit ihm im Himmel sind und sich um seinen Thron versammeln; die sich in Ewigkeit vor ihm beugen und ihm zu Ehren das „Heilig, heilig, heilig ist Gott, der Herr Zebaoth“ erschallen lassen. Er ist der große Geisterfürst derer, die ohne Unterlass den Willen des Allmächtigen tun; er ist der Fürst und König aller Geister, auch derjenigen der Unterwelt. Sind sie auch als Rebellen von ihm abgefallen, lässt er sie auch ihren Lauf verfolgen, so bleibt dennoch der große Geisterfürst - auch ihr Fürst.

Ist er auch nur einer und sind es zweitausend jener Geister, sie bitten ihn doch sehr, er möchte ihnen erlauben, da zu bleiben in die Schweine zu fahren. Wäre auch eine Legion in dir, liebe Seele, Jesus kann dich befreien. Wenn du selbst nicht bitten könntest, ja wenn du von Jesu genau das Gegenteil erbitten würdest, als für dich nötig, gut und heilsam ist, er kann selbst eingreifen und dich retten. Da, wo Menschenverstand aufhört, wo keine menschliche Kraft mehr vorhanden ist, da ist Jesus nahe.

Jesus schafft nur da etwas auf Grund seiner Gewalt, wo nichts vorhanden ist; er wirkt nur da etwas kraft seiner Gnade, wo man ihm etwas darbringt und ihm völlige Freiheit erlaubt. Bei dem Besessenen greift er ohne weiteres ein und rettet ihn.

Jene Gadarener erleben die Erhörung ihres Gebetes; denn Jesus weicht von ihren Grenzen. Jesus unterscheidet sehr genau; denn er kennt die Verhältnisse, die Gesetze und Zustände. Er ist auch der Geisterfürst der Menschen; er beherrscht alle Geister. Er kennt eure Gedanken von ferne. Er weiß, was euch fehlt und wie ihr im Innersten des Herzens zu ihm steht. Er weiß auch, ob eure Herzen wahr, rein und lauter, oder ob sie unlauter und falsch sind. Er prüft eure Herzen und Nieren, ihm könnt ihr euch nicht entziehen!

In dieser Geschichte liegt eine Fülle von Gedanken über die Tiefe der verborgenen göttlichen Ratschlüsse. Das Wort unseres Textes weist uns hin auf eine Begebenheit, die unmittelbar mit unserer Erzählung im Zusammenhang steht. Kurz vor der Landung in Gadarena war Jesus mit seinen Jüngern auf dem Meere. Während er schlief, erhob sich ein großer Sturm, gleich als wollten die Wellen das Schiff begraben. Die Jünger waren erprobte Seeleute; sie waren gewohnt, mit Sturm und Wellen zu kämpfen. Dessen ungeachtet steigerte sich aber ihre Angst dermaßen, dass sie den Heiland weckten und ihn fragten: „Fragst du nichts danach, wenn wir verderben?“ Woher kam das?

Satan sah voraus, was bei der Landung in Gadarena geschehen werde. Er sah auch, dass zweitausend seiner Untertanen zu Schanden werden und ihre Behausung verlieren würden. Aber wo Jesus ist, kann nichts verderben und untergehen. Er gebot dem Sturm, und es ward stille, dass sie in Gadarena landen konnten. Der erste Mann, dem Jesus begegnete, ist gerade derjenige, in welchem die zweitausend Geister sitzen. Und seht, in diesem einen Mann bekommt die ganze Hölle eine empfindliche Niederlage; und dies alles durch Jesus, den großen Geisterfürsten.

Auf etwas möchte ich euch hier noch ganz besonders aufmerksam machen. Versetzt euch im Geist nur ein wenig nach Gadarena! Da sind die Hüter; sie sahen das Wunder, das Jesus tat. Sie eilten in die Stadt und erzählten, was sie gesehen hatten. Alles Volk aus der Stadt kommt zusammen. Alle sind da, und was sehen sie? Sie sehen Jesus und den Besessenen, welcher neben ihm sitzt. Es wird ihnen klar und deutlich vor Augen geführt, was Jesus getan. Die ganze Begebenheit wird ihnen noch einmal erzählt und geschildert. Aber von den Augenzeugen allen ist keine einzige Seele gerettet. Sie bitten ihn, er möchte aus ihren Grenzen weichen. Die Schweinehirten bitten nicht für sich; sie flehen nicht zu Jesu: Ach, rette auch uns! nein! Seht, so kann der Herr oft in Gemeinden, in Familien, in Städten irgendein Wunder tun an einer Seele, und dies Wunder steht einzigartig da; alle fürchten sich, aber die ganze Gemeinde, die ganze Familie, die ganze Stadt behält nur eine Erinnerung an die Tatsache und den Fluch; denn sie alle haben die Zeit ihrer Heimsuchung nicht erkannt und benutzt. Gadarena ist das schrecklichste Beispiel für solche Gemeinden, welche die Zeit ihrer Heimsuchung nicht erkannt, sondern gleichgültig verfehlt haben; sie können in die Ewigkeit hinüber gehen und verloren werden.

Wir gehen jetzt zum Schlusse und nachher zum heiligen Abendmahle. Jesus ist wahrhaftig unter uns. Er kennt uns alle bis auf den Grund und weiß, wie ein jeder von uns sich zu ihm gestellt hat und sich zu ihm stellen wird. Ich bitte euch nur um das Eine, dass ihr um eurer Seelen Seligkeit willen nicht zum Tische des Herrn tretet, wenn ihr euch vor der Bekehrung fürchtet. Ich bitte euch um Jesu willen, dass ihr nicht zum Abendmahl kommt, wenn ihr Angst habt, euch dem Herrn zu übergeben. Niemand darf, ich bezeuge es vor Gott und vor der ganzen Versammlung, das Abendmahl genießen, der sich nicht dem Herrn übergeben will mit allem, was er ist und hat, der nicht ein neues Leben beginnen und ihm nachfolgen will im Leben und im Tod!

Jeder Gleichgültige, jeder Oberflächliche und Ungebeugte ist vom Abendmahl ausgeschlossen und mag er auch zwanzig Jahre bekehrt sein. Ich sehe nicht in eure Herzen, aber mein Jesus sieht auch in die geheimsten Falten hinein. Jesus weiß, wie es bei euch steht, ob einer Seele etwas teurer ist, als er selbst. Er weiß, wer unter euch lieber eine Sünde begehen oder ihn missen möchte, wenn er ein Schwein oder einen Napoleon verlieren müsste. Er weiß auch, wer lieber ihn beleidigt und kränkt, als dass er sich demütigt. Solchen Seelen möchte ich zurufen: Bleibet ferne! Denn ihr esst und trinkt euch Fluch und Verderben am Tische des Herrn, wenn ihr kommt. Genießt ihr das Abendmahl als solche Leute, denen Geld und Gut mehr wert ist als Jesus, dann werdet ihr noch mehr als bisher schlafen in der Versammlung! Dann werdet ihr der Sünde gegenüber noch ohnmächtiger sein, als es bis jetzt der Fall war. Ihr werdet eine Schmach und ein Schandfleck in der Gemeinde werden, dafür wird Gott sorgen! Deshalb sind so viel Schwache und Kranke unter euch und ein guter Teil, welche schlafen.

Also was ist die Grundbedingung, um zum Tische des Herrn kommen zu dürfen? Das ist nicht Bedingung, dass ihr zu irgendeiner Gemeinde gehört. Ihr seid ausgeschlossen, wenn ihr nicht aufrichtig seid! Nur eine Bedingung ist da, dass ihr gebrochenen Herzens vor euern Gott tretet. Mögt ihr auch gesunken sein bis an die Haare; mag der Teufel noch so sehr in euren Herzen gewirtschaftet haben; mögt ihr auch die schmutzigsten Leute der ganzen Gesellschaft sein; es fragt sich nur: Wollt ihr euch gerade jetzt dem Heiland übergeben und ihm weihen zum völligen Eigentum? Wenn ihr bereit seid, das zu tun, so ist für euch sein gebrochener Leib und sein Blut da, und nicht für diejenigen, die nicht aufrichtig sind. So wahr ich lebe, spricht der Herr, des Name heilig ist, ich wohne in der Höhe und im Heiligtum und bei denen, die zerschlagenen Herzens und gedemütigten Geistes sind. Es kommt hier darauf an, wie ihr jetzt werden und was ihr tun wollt.

Wenn schon ein Unbekehrter vom Mahle ausgeschlossen ist, so ist ein bekehrter Mensch mit einem ungebrochenen Herzen noch siebenmal sicherer ausgeschlossen. Ist es euch nicht so zu Mut, dass ihr euch dem Herrn ganz übergeben wollt so weicht aus unsern Grenzen! Mögt ihr nun Methodisten, Baptisten, Fröhlichianer1) sein; ich heiße euch alle herzlich und innig willkommen und begrüße euch zum Mahle des Herrn ohne Ausnahme; denn wir sind Brüder und Schwestern in dem Herrn Jesu, wenn wir auch verschiedene Namen tragen. Der Geist des Herrn muss euch alle überzeugt haben, dass meine Forderung nicht zu groß und nicht zu viel von euch verlangt ist, sondern dass der Wille Gottes diese Dinge von euch fordert. Denn Gott gibt nur dem Demütigen Gnade, und allein dem Aufrichtigen lässt er es gelingen.

Seele, was ist dir der Heiland wert? Wenn du dir über diese Frage bis jetzt noch keine Rechenschaft gegeben hast, so wird der Herr schon dafür sorgen, dass du ihm einst eine Antwort darauf geben musst. Warum ließ Jesus die bösen Geister in die Schweine fahren? Um den Gadarenern Gelegenheit zu geben, persönlich Stellung zu ihm zu nehmen. Was konnten sie um Jesu willen, zum Heil anderer Menschen und für das dieses Unglücklichen aufgeben?

Und nun tut nicht fremd, ihr Gotteskinder! Wir gehören ja zusammen; ein Geist beherrscht uns; ein Vater hat uns gezeugt und wiedergeboren. Auf eines möchte ich euch noch aufmerksam machen. Warum hat Jesus die letzte Bitte des Besessenen nicht erhört? Warum durfte er nicht bei ihm bleiben? Er ist der einzige, welcher in keinem Falle Erhörung findet.

Wie, wenn der Heiland die erste Bitte erhört hätte? Was wäre aus dem Unglücklichen geworden? Er wäre für immer verloren gewesen. Jesus hat die beiden Bitten nicht erhört, weil dem Manne durch die Nichtgewährung Ewigkeitssegen erwuchs. Und dann ist noch immer wahr, was der Heilige Geist Röm. 10, 10 sagt: Denn mit dem Herzen wird geglaubt zur Gerechtigkeit, und mit dem Munde wird bekannt zum Heil. Je mehr man die dargebotene Gelegenheit benutzt, Jesum zu bekennen und zu verkündigen, was er an uns getan, desto mehr wird das Herz für größeren Segen empfänglich gemacht. Jedes Bekenntnis wird reichlich vom Herrn gesegnet, und wer Jesus bekennt vor den Menschen, der wird erfahren, dass er ihn bekennt vor seinem himmlischen Vater. Wo Jesus Heil gibt, da ist es ein völliges Heil.

Gehe hin und bekenne es - sei frei! Du warst früher das Unglück deiner Familie, die Angst deiner Frau, der Schrecken deiner Kinder. Gehe hin, sei ihnen wieder ein Vater; sei wieder ein Mann ein Mensch.

Du hast früher großes Unrecht getan und schwere Sünden auf dein Gewissen geladen. Ich bitte dich: Gehe zurück in jene Gesellschaft; bekenne offen und frei, was du getan und dann fange ein neues Leben in der Gerechtigkeit Jesu an! Gehe hin, sei ein warnendes Beispiel, ein aufgehobener Finger gegen eine Gemeinde von Gadarena, die das Wunder Jesu sehen konnten, aber dennoch an ihren irdischen Gütern hängen blieben und zuletzt den Heiland von sich wiesen. Amen.


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Anhänger des Pastors Samuel Heinrich Fröhlich, heute Bund Evangelischer Täufergemeinden
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