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| ======Neviandt, | ======Neviandt, | ||
| - | **„Meine Speise ist die, daß ich tue den Willen des, der mich gesandt hat, und vollende sein Werk!“\\ | + | **„Meine Speise ist die, dass ich tue den Willen des, der mich gesandt hat, und vollende sein Werk!“**\\ |
| - | Joh. 4,34** | + | Joh. 4,34 |
| - | Welch einen Blick eröffnet uns dieses Wort in das Verhältnis des Sohnes zum Vater! Es ist zweierlei in dem Worte des Herrn zu unterscheiden. Zunächst redet er von dem Tun des Willens Gottes in jedem Augenblick, in jedem einzelnen Fall, und als Krone dieses fortgesetzten Gehorsams blickt er schon in der Mitte seines Lehramts hinaus auf die Vollendung des großen Erlösungswerks, | + | Welch einen Blick eröffnet uns dieses Wort in das Verhältnis des Sohnes zum Vater! Es ist zweierlei in dem Worte des Herrn zu unterscheiden. Zunächst redet er von dem Tun des Willens Gottes in jedem Augenblick, in jedem einzelnen Fall, und als Krone dieses fortgesetzten Gehorsams blickt er schon in der Mitte seines Lehramts hinaus auf die Vollendung des großen Erlösungswerks, |
| - | Kann doch kein Menschenkind leben ohne Speise. Dies Wort schließt sich an jenes Wort im Hebräerbrief aus Psalm 40: „Deinen Willen, mein Gott, tue ich gern, und dein Gesetz ist in meinem Herzen.“ Und wenn wir nun mit diesem Wort hineinleuchten in das Leben des Herrn Jesu, finden wir es bestätigt? Ist nicht sein ganzes Leben eine fortdauernde Verherrlichung des Vaters, eine Kundmachung seines Namens? Und ist nicht anderseits ein fortgesetztes | + | Kann doch kein Menschenkind leben ohne Speise. Dies Wort schließt sich an jenes Wort im Hebräerbrief aus Psalm 40: „Deinen Willen, mein Gott, tue ich gern, und dein Gesetz ist in meinem Herzen.“ Und wenn wir nun mit diesem Wort hineinleuchten in das Leben des Herrn Jesu, finden wir es bestätigt? Ist nicht sein ganzes Leben eine fortdauernde Verherrlichung des Vaters, eine Kundmachung seines Namens? Und ist nicht anderseits ein fortgesetztes |
| - | Wer als verlorener Sünder sich dem Heiland hat übergeben müssen und nun Frieden und Vergebung der Sünden gefunden hat, dem wird nun das Gesetz Gottes ins Herz geschrieben, | + | Wer als verlorener Sünder sich dem Heiland hat übergeben müssen und nun Frieden und Vergebung der Sünden gefunden hat, dem wird nun das Gesetz Gottes ins Herz geschrieben, |
| - | Aber es gibt ein Wachsen in der Freudigkeit, | + | Aber es gibt ein Wachsen in der Freudigkeit, |
| - | Und doch, meine Lieben, hat diese Frage auch bei den Kindern Gottes ihre Berechtigung: | + | Und doch, meine Lieben, hat diese Frage auch bei den Kindern Gottes ihre Berechtigung: |
| - | Noch eins liegt ebenfalls in unserm Text. Der Herr hat ja in einziger Weise das Werk auszurichten, | + | Noch eins liegt ebenfalls in unserm Text. Der Herr hat ja in einziger Weise das Werk auszurichten, |
| - | Wir können die Reihe weiter fortführen. Die herrlichen Gestalten im Reiche Gottes, ein Justin, der Märtyrer, ein Origenes, Augustin, Joh. Chrysostomus in früherer Zeit – ein Luther, Spener, Francke, Zinzendorf in späterer Zeit – sie alle haben ein Werk gehabt, das sie nach dem Willen Gottes ausführen sollten. Das ist auch das rechte Mittel, nicht müde und verdrossen zu werden auf dem Wege. Solange dich der Herr hier läßt, hast du auch etwas zu tun. Und sollte dich der Herr zum Leiden berufen haben, so kannst du auch darin ein Werk auszurichten haben, indem du durch Gottes Gnade zeigen kannst, | + | Wir können die Reihe weiter fortführen. Die herrlichen Gestalten im Reiche Gottes, ein Justin, der Märtyrer, ein Origenes, Augustin, Joh. Chrysostomus in früherer Zeit – ein Luther, Spener, Francke, Zinzendorf in späterer Zeit – sie alle haben ein Werk gehabt, das sie nach dem Willen Gottes ausführen sollten. Das ist auch das rechte Mittel, nicht müde und verdrossen zu werden auf dem Wege. Solange dich der Herr hier lässt, hast du auch etwas zu tun. Und sollte dich der Herr zum Leiden berufen haben, so kannst du auch darin ein Werk auszurichten haben, indem du durch Gottes Gnade zeigen kannst, |
| - | Noch ein Gedanke: Die leibliche Speise dient zur Ernährung des Leibes. Die rechte Ernährung bewirkt das Wohlbefinden und die Wohlgestalt des Leibes. | + | Noch ein Gedanke: Die leibliche Speise dient zur Ernährung des Leibes. Die rechte Ernährung bewirkt das Wohlbefinden und die Wohlgestalt des Leibes. |
| - | Möge der Herr es allen seinen Kindern immer mehr geben, | + | Möge der Herr es allen seinen Kindern immer mehr geben, |
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