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| Er trägt durch Erdenkampf und Streit, \\ | Er trägt durch Erdenkampf und Streit, \\ | ||
| Führt siegend in die Ewigkeit. | Führt siegend in die Ewigkeit. | ||
| - | Dwight L. Moody - Belohnter Glaube | ||
| - | Belohnter Glaube. | ||
| - | **Und es begab sich auf einen Tag, dass Er lehrte, und saßen da die Pharisäer und Schriftgelehrten, | ||
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| - | Alle drei Evangelisten, | ||
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| - | Ich möchte daraufhin allen christlichen Arbeitern sagen, dass, wenn der HErr unsern Glauben für die, die wir gesegnet wissen möchten, sieht, Er ihn annehmen wird. Er hat bisher niemals den Glauben Seiner Kinder getäuscht. Ihr könnt in der ganzen Bibel kein Beispiel finden, wo irgendein Mann oder eine Frau wahren Glauben zu Gott gehabt hätten und er wäre nicht belohnt worden. Nichts freute den HErrn auf dieser vom Sündenfluch belasteten Erde mehr als der Glaube Seiner Jünger, nichts Andres erfrischte Sein Herz so sehr! | ||
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| - | Wir lesen in der Evangelien-Erzählung, | ||
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| - | Die Pharisäer und Schriftgelehrten waren nun nach Kapernaum gekommen, um die Berichte selbst zu prüfen, die überall verbreitet wurden. Das Haus, in dem sie sich versammelt hatten, war erdrückend voll, und die weisen Männer horchten auf die Lehren des Heilandes. Viele von ihnen glaubten schwerlich ein Wort von dem, was Er sagte. Einige mögen allerdings gläubig gewesen sein; vielleicht waren Nikodemus und Joseph von Arimathia zugegen, aber jedenfalls kannte man sie noch nicht als Jünger Jesu. | ||
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| - | Der Schreiber des Evangeliums sagt: „Und die Kraft des HErrn ging von Ihm und half Jedermann.“ Und doch wird uns nicht erzählt, dass einem von diesen weisen Männern geholfen wurde. Und so ist es auch jetzt oft. Die Kraft des HErrn mag auch in unsern Versammlungen gegenwärtig sein, um zu heilen. Aber Viele werden kommen und gehen und sich verwundert fragen, was das Alles eigentlich sagen wolle, doch ohne von ihrem geistigen Siechtum geheilt zu werden. Und dennoch ist es die Kraft des HErrn vor Allem, die wir in unsrer Mitte brauchen. | ||
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| - | Es kam jüngst ein Mann in eine unsrer Versammlungen in London. Er geriet in eine Abteilung der Halle, wo er kein Wort von dem, was gesprochen und gesungen wurde, verstehen konnte. Nicht einmal den Text oder die Schriftstelle, | ||
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| - | Diese vier Männer waren wirkliche Arbeiter für den HErrn. Sie waren mehr wert, als ein ganzes Haus voll Pharisäer und Schriftgelehrter, | ||
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| - | Aber die vier Männer erzählten ihm, wie sie geheilt worden seien, und dass, so gut der HErr sie hätte heilen können, Er gewiss auch einen gichtbrüchigen Mann gesund machen könne. | ||
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| - | Nun scheint mir's, als ob nichts auf der Welt einen Menschen so sicher erwecken könnte, als wenn vier Leute an einem Tage hinter ihm her sind. Man ist oft ängstlich, dass man sich einander ins Gehege kommen könne, wenn zufällig mehr als ein Arbeiter dasselbe Haus besucht. Ich für mein Teil wünschte, dass jede Familie gegen 40 Einladungen zu jeder Versammlung erhielte. | ||
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| - | Neulich hörte ich von einem Mann, der weder ein Kirchgänger war noch auch an die Bibel oder sonst religiöse Dinge glaubte. Irgend Jemand, der Einlasskarten verteilte, fragte ihn, ob er nicht in die Versammlung gehen wolle. Er wurde ganz böse. „Nein, er würde nicht gehen; er glaubte durchaus nicht an diese Dinge. Ihn würde man nie unter solchen Menschen treffen.“ Ein Zweiter kam des Weges, ahnungslos, dass ihm schon Jemand zuvorgekommen war, und fragte, ob er nicht eine Karte zu der Versammlung haben wollte. Der Mann war noch ärgerlich und machte ihm seinen Standpunkt klar, wie man in Deutschland sagt. Er riet ihm, seine Karte für sich zu behalten. Nach einer Weile besuchte ihn ein Dritter und fragte: „Wollen Sie nicht eine Karte für diese Versammlungen? | ||
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| - | Wenn ein Besuch einen Menschen, den du gern zum HErrn bringen möchtest, nicht erweckt, so schicke ihm einen zweiten Besucher, wenn das nicht hilft, einen dritten und einen vierten, einen fünften, einen sechsten, einen siebenten, und so weiter, Tag für Tag einen. Es ist ein großer Gewinn, eine Menschenseele zu retten, den Sünder aus der Grube herauszuholen, | ||
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| - | Diese vier Leute fanden ein Hindernis auf ihrem Wege. Die Tür des Hauses war versperrt, und sie konnten dem HErrn nicht nahe kommen. Sie mögen einige dieser Philosophen gebeten haben, ein wenig bei Seite zu treten, aber nein, das taten sie nicht. Sie wollten sich doch um eines kranken Mannes willen nicht stören lassen. Viele Leute werden selbst nicht in das Reich Gottes kommen, aber sie werden auch andre hindern, hineinzukommen. Nachdem diese vier Männer wahrscheinlich eine Weile umsonst versucht hatten, hineinzukommen, | ||
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| - | Aber diese vier Männer hatten Glauben und Ausdauer dazu. Auf irgendeine Weise würden sie ihren Freund zu Christus bringen, das stand fest. Ist der Weg durch die Tür ihnen verlegt, so werden sie einen Weg für ihn durchs Dach finden. „Sie eifern mit Unverstand, | ||
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| - | Nun war die Frage: „Wie bekommen wir ihn nur hinunter? | ||
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| - | Aber diese vier Arbeiter nahmen es furchtbar ernst mit der Sache. Sie ließen die Bahre, auf der der Mann lag, in das Gemach hinunter. Sie legten ihren Freund unmittelbar zu Jesu Füßen. Das war ein guter Platz für ihn, nicht wahr? Vielleicht hat Einer von euch einen zweifelsüchtigen Sohn oder einen ungläubigen Gatten oder ein andres Familienglied, | ||
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| - | „Als Er ihren Glauben sah.“ - Ich denke mir, diese Männer blickten voll Erwartung hinunter, was nun weiter geschehen würde. Christus schaute auf zu ihnen, und als Er ihren Glauben sah, sprach Er zu dem Gichtbrüchigen: | ||
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| - | Die weisen Männer begannen nun innerlich zu murren: „Wer kann Sünden vergeben, denn allein Gott?“ Aber der HErr konnte ihre Gedanken ebenso leicht lesen, wie wir ein Buch lesen: „Welches ist leichter, zu sagen: Dir sind deine Sünden vergeben, oder zu sagen: Stehe auf und wandle? Auf dass ihr aber wisst, dass des Menschen Sohn Macht hat auf Erden, Sünden zu vergeben, (sprach Er zu dem Gichtbrüchigen: | ||
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| - | Liebe Freunde, wir wollen Glauben haben für die, die wir zu Christo bringen. Lasst uns für sie glauben, wenn sie nicht für sich selbst glauben. Vielleicht ist hier Mancher, der nicht an die Bibel oder an das Evangelium vom Gottessohn glaubt. Lasst sie uns auf den Armen unsers Glaubens zum HErrn bringen! Er ist unveränderlich, | ||
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| - | Wenn hier ein unbekehrter Mensch ist - Gott hat die Macht, ihn noch heute von seinen Sünden zu erretten. Wenn ihr bekehrt werden wollt, kommt nur ohne Bedenken zum Meister, wie es der Aussätzige damals getan. Er sprach: „HErr, so Du willst, kannst Du mich wohl reinigen!“ Christus nahm seinen Glauben an und sprach: „Ich will es tun, sei gereinigt!“ Merkt wohl, der Mann stellt das Wörtchen „wenn“ auf die rechte Stelle: Wenn Du willst. Er zweifelt nicht an der Macht des Gottessohnes. Jener Vater, der seinen Sohn zu Christus brachte, sagte: „Kannst Du aber was, so erbarme Dich unser und hilf uns!“ Der HErr aber berichtigt seine Theologie sofort: „Wenn du könntest glauben! (Mark. 9, 22. 23.) Mutter, kannst du für deinen Sohn glauben? Wenn du kannst, wird der HErr das Wort sprechen, und es wird geschehen nach deinem Glauben. | ||
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| - | Wie gut würde es für uns sein, wenn wir uns geraden Wegs zu den Füßen des HErrn niederwürfen, | ||
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| - | Wir müssen auch an dem Stab und dem Knecht vorbei geraden Wegs an das Herz unsers Heilandes selbst gehen. Lasst uns unsre lahmen Freunde zu Ihm bringen. Es wird vom HErrn gesagt, dass Er an einem Ort nicht viele Zeichen tun konnte um ihres Unglaubens willen. Lasst uns zu Ihm flehen, dass Er diesen fluchwürdigen Unglauben von uns nehmen wolle, der den Segen hindert herabzuströmen, | ||
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| - | Der Glaube, der in Liebe schafft \\ | ||
| - | Und klärt des Herzens Wollen, \\ | ||
| - | Ist Vorschmack jener Gotteskraft, | ||
| - | Die wir einst teilen sollen. \\ | ||
| - | Er trägt durch Erdenkampf und Streit, \\ | ||
| - | Führt siegend in die Ewigkeit. | ||
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