Unterschiede

Hier werden die Unterschiede zwischen zwei Versionen der Seite angezeigt.

Link zu der Vergleichsansicht

autoren:h:hasebroek:hasebroek_-_das_hohepriesterliche_gebet [] – angelegt ajautoren:h:hasebroek:hasebroek_-_das_hohepriesterliche_gebet [] (aktuell) aj
Zeile 3: Zeile 3:
 Johannes 17. Johannes 17.
  
-**Solches redete Jesus und hob seine Augen auf gen Himmel und sprach: Vater die Stunde ist gekommen; verherrliche nun deinen Sohn, auf dass dich dein Sohn auch verherrliche rc.+**Solches redete Jesus und hob seine Augen auf gen Himmel und sprach: Vater die Stunde ist gekommen; verherrliche nun deinen Sohn, auf dass dich dein Sohn auch verherrliche **rc.
  
 Es wird euch nicht wundern, wenn ich bekenne, dass ich heute nicht ohne einige Schüchternheit zu euch zu reden beginne. Das Kapitel, welches vor uns aufgeschlagen liegt, hat euch diese Schüchternheit schon erklärt. Man hat das Evangelium Johannis das Herz Christi genannt. Aber wenn das ganze Evangelium Johannis das Herz Christi ist, was mag denn dieses Kapitel, das den innersten Teil desselben bildet, wohl sein? Doch nichts weniger als der tiefste Grund dieses Herzens. So hat auch Luther es genannt. Er sagt: „Dies ist das Gebet, worin Jesus den tiefsten Grund seines Herzens, beides gegen uns und seinen Vater, aufdeckt und ausschüttet.“ Nun, wenn Christus sein großes und göttliches Herz ganz vor dem Menschen ausschließt, was mag dann der Mensch wohl tun? Was anders, als sein Angesicht in den Staub beugen, stillschweigend zu lauschen und - anbeten? Es wird euch nicht wundern, wenn ich bekenne, dass ich heute nicht ohne einige Schüchternheit zu euch zu reden beginne. Das Kapitel, welches vor uns aufgeschlagen liegt, hat euch diese Schüchternheit schon erklärt. Man hat das Evangelium Johannis das Herz Christi genannt. Aber wenn das ganze Evangelium Johannis das Herz Christi ist, was mag denn dieses Kapitel, das den innersten Teil desselben bildet, wohl sein? Doch nichts weniger als der tiefste Grund dieses Herzens. So hat auch Luther es genannt. Er sagt: „Dies ist das Gebet, worin Jesus den tiefsten Grund seines Herzens, beides gegen uns und seinen Vater, aufdeckt und ausschüttet.“ Nun, wenn Christus sein großes und göttliches Herz ganz vor dem Menschen ausschließt, was mag dann der Mensch wohl tun? Was anders, als sein Angesicht in den Staub beugen, stillschweigend zu lauschen und - anbeten?